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Geschichte: Die Geschichte der südlichen Türkei,
besser gesagt, der anatolischen Halbinsel, reicht zurück bis in die
"frühe Steinzeit". Nomadische Jäger und Sammler wurden in der darauf
folgenden "Jungsteinzeit" im 7./8. Jh.v.Chr. sesshaft. Selbst in der
Bronzezeit existierten schon Stadtstaaten, die sich bis etwa 2.000
v.Chr. hielten. Danach bildete sich das Hethitische Altreich (1640
bis 1380 v.Chr.). Im 5.Jh.v.Chr. übernahmen die Perser für ca. 200
Jahre die Vorherrschaft in Anatolien. Mit dem Einzug Alexander des
Grossen 334 v.Chr. begann die griechische Kultur mit ihrer
hellenistischen Epoche.
Im Jahre 133 v.Chr. wurde
dieses Gebiet dem Römischen Reich unterworfen. Der Frieden dauerte
fast 300 Jahre und brachte der Bevölkerung grosses Ansehen und
Reichtum durch den Handel. Nach der Zeitwende arbeiteten Missionare,
wie z.B. die Apostel Petrus und Paulus hier und gründeten zahlreiche
christliche Siedlungen an den Küstenregionen. Als dann 394 n.Chr.
das Römische Reich zerfiel, begann die Geschichte des
"Byzantinischen Reiches". Das Reich musste ständig gegen
Eindringlinge verteidigt werden. Im 10. Jh.n.Chr. begann die Zeit
des "Seldschukischen Reiches". Die Seldschuken waren ein reiner
türkischer Volksstamm. 1453 eroberten die Osmanen "Konstantinopel"
das heutige Istanbul. Hier wurde das Zentrum für das grosse Imperium
des "Osmanischen Reiches" gebildet. Das endgültige Ende für das
"Osmanische Reich" kam mit dem Ende des ersten Weltkrieges. In
dieser Zeit kam auch in der Geschichte der Türkei "Mustafa Kemal
Atatürk" vor. Der Vater der Türkischen Republik und aller Türken. Er
hat die Türkei näher an Europa gebracht. Nach dem ersten Weltkrieg,
in dem sich Atatürk als Feldherr einen Namen gemacht hatte, gelang
es ihm, die heutigen Grenzen der Türkei festzulegen und am 29.
Oktober 1923 die Republik Türkei auszurufen. Kemal Atatürk ist es zu
verdanken, dass eine grosse Reihe von Reformen durchgesetzt wurde,
die alle Türken zu radikalen und rigorosen Änderungen zwang. Unter
anderem waren das: Einführung in das metrische System, Verbot von
Schleier und Turban, Einführung des lateinischen Alphabets,
Schulpflicht, Einführung des Schweizer Zivilrechts anstelle der
islamischen Rechtssprechung, Einführung des Kalenderjahres, statt
des islamischen Mondjahres. Trennung von Kirche und Staat,
Gleichberechtigung der Frauen. Es entstand ein demokratischer
Verfassungsstaat mit Mustafa Kemal Atatürk als erstem
Präsidenten.
Gewürze: Es gibt kaum ein Gewürz, das Sie hier nicht preiswert
finden können. In die grossen Hotelanlagen und Clubs kommt alle 8 -
14 Tage ein Gewürzhändler und baut seinen Marktstand für die
Touristen auf. Am günstigsten kaufen Sie jedoch Ihre Gewürze auf
einem der zahlreichen Wochenmärkte.
Göynük: Kleine Gemeinde bei Kemer. Langsam aber stetig greift
auch hier der Tourismus um sich. Die Strände bei Göynük bestehen aus
Sand/Kies. Das Wasser ist glasklar und sauber. Geeignet für Urlauber
mit und ohne Kinder.
Goldschmuck: ist rund 50% günstiger als in
Deutschland. (siehe Stichwort: Einkaufen)
Golf: Gerade das
Feriengebiet Belek (20 km von Antalya entfernt), hat sich in den
Jahren ab 1994 u.a. zu einem wahren Paradies für Golfer entwickelt.
Ausgezeichnete Golfhotels sind z.B.: Attaleia Village Golf &
Resort, Altis Golf Hotel oder Adora Golf Resort. Der Belek
Golf Club hat sehr gute und exklusive Plätze, die jeden Vergleich
mit dem internationalen Standard standhalten. Golferherz, was willst
Du mehr? Tolle Plätze zwischen 770.000 qm und 1.100.000 qm
Grösse.
Hamam:
Es ist schon ein Erlebnis, sich einmal im original türkischen Hamam
auf die heissen Marmorsteine zu legen und zu entspannen. Die
Temperatur liegt bei ca. 50 Grad. Gefolgt von einer
Reinigungsprozedur, die mit einem kartoffelsackartigem
Stoffhandschuh aus Ziegenhaar (genannt: Kese sprich: Kässe)
durchgeführt wird. Der Masseur kennt jeden Handgriff. Sie haben
keine Chance ihm zu entkommen. Am Ende dieses wahrlichen Erlebnisses
folgt dann eine Massage. Man fühlt sich hinterher wie neu geboren.
Handeln: (siehe
auch Stichwort: Einkaufen) "Handeln Sie!" Wenn Sie das nicht können
-manchen Menschen liegt das einfach nicht- macht nichts. Verhalten
Sie sich dann ganz ruhig, sagen überhaupt nichts, machen nur die
ganze Zeit ein fragendes bis unbeholfenes Gesicht, zögern Sie. Sie
werden sehen, der Preis sinkt von ganz alleine! Auch eine Art des
Handelns!
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