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Diebstahl: Diebstahl, Handtaschenraub und Überfälle, wie in
anderen Tourismusorten dieser Welt, müssen Sie hier nicht
befürchten. Sie machen in einem Land Urlaub, in dem schon die
Religion den Diebstahl als sehr schlimmes "Verbrechen" einstuft.
Sicherlich kann es schon mal vorkommen, dass man bestohlen wird. In
Hotels gehören Wertsachen immer in den Hotelsafe. Man sollte also
immer die üblichen Vorsichtsmassnahmen walten lassen und keinem
Menschen blindlings vertrauen. Bei Diebstählen hilft die Polizei,
die Jandarma oder die Tourismuspolizei Tel: 243 1061
weiter.
Diskotheken: Auch für die abendliche Unterhaltung ist im Sommer
gesorgt. Viele kleinere Bars und Diskotheken bieten am Abend
Livemusik. Diskotheken finden Sie in jedem grösseren Ferienhotel und
jedem Ferienort. In Side sind die Diskotheken OXID und LIGHTHOUSE,
und in Alanya das AUDITORIUM erwähnenswert. In Göynük bei Kemer
lockt das neue METRONOM im Sommer zum heissen Tanz. In Kemer geht
man ins AURA oder ins BUDA. Sollten Sie aber eine Diskothek
kennenlernen wollen, die einem Vergleich mit den besten Diskotheken
Europas standhält, ist ein Pflichtbesuch für Sie in der "Olympos
Disko" vom Falez Hotel in Antalya angesagt. Hier geht es erst ab
23.30 Uhr so richtig los. Geheimtipp! Hier findet der Diskofreak das
Neueste vom Neuesten, was die Diskowelt zu bieten hat. Ein Top
Ambiente und ein Riesensound erwarten Sie. (ganzjährig
geöffnet)
Dokumente: Für die Einreise in die Türkei genügt für Bürger der
EG der Personalausweis oder ein Reisepass. Urlauber aus Österreich
müssen bei der Einreise z. Zt. noch ein Visum kaufen. Mit dem
Einreisevisum dürfen Sie bis zu drei Monaten im Land bleiben.
Sollten Sie planen für längere Zeit hier zu bleiben, so ist es nach
Antrag bei der Ausländerbehörde (Emniyet Müdürlügü Antalya Tel:
2279607) möglich, für 6 Monate oder ein Jahr eine
Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Sie müssen nur nachweisen (z.B.
durch Vorlage eines Sparbuches einer türkischen Bank), dass Sie in
der Lage sind Ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Ein
Pflichtumtausch von ca. 150 EURO pro Monat bei einer türkischen Bank
-mit offiziellem Umtauschbeleg- ist obligatorisch. Eine
Aufenthaltserlaubnis ist keine Arbeitserlaubnis!
Dolmus: (sprich: "Dolmusch") Die preiswerteste Art
sich hier fortzubewegen ist die Fahrt mit dem Dolmus. Quasi für
wenig Cent kommen Sie durch die Stadt oder für etwas mehr durch das
Land. Vorne im Fenster kann man die Fahrtziele ablesen. Beim Fahrer
wird am Ende der Fahrt bezahlt, es gibt keine Fahrscheine. Sollten
Sie umsteigen, müssen Sie im nächsten Bus erneut bezahlen. Für eine
Fahrt von Kemer nach Antalya (ca. 45 km) zahlt man rund 2 EURO 2,50
EURO. Eine Stadtfahrt in Antalya kostet ca. 50 Cent (festgelegter
Preis!). Obwohl es Haltestellen gibt, ist es üblich, an jeder
Stelle, an der ein Fahrgast ein- oder aussteigen will, anzuhalten.
Es ist schon ein wahres Erlebnis, mit dem Dolmus zu fahren. Ein Muss
für jeden Antalya Urlauber! Meine Empfehlung: Sie kommen günstiger
dabei weg, wenn Sie den Dolmus stets in YTL bezahlen, mit EURO
zahlen Sie am Ende zu viel! Die aktuellen Fahrpreise stehen immer
auf einer Liste, die im Bus aushängen muss.
Drogen: Jeglicher Besitz von Drogen ist streng verboten und
wird wirklich sehr hart bestraft.
Durchfall: Etwas, was wohl einige Touristen einmal in der Türkei
erwischt. Die sog. "Montezumas Rache" wird meistens durch eiskalte
Getränke verursacht, die zum Essen zu schnell getrunken werden.
Leiden Sie lediglich an Durchfall, ohne Krämpfe und Fieber, so ist
ein altes türkisches Hausmittel sehr wirkungsvoll: Zwei Esslöffel
voll Pulver des türkischen Kaffees gemischt mit dem Saft einer
Zitrone. Es schmeckt scheusslich, aber es hilft in einfachen Fällen.
(Das Kaffeepulver hilft der Darmschleimhaut, sich zu beruhigen und
die Funktionen wieder zu normalisieren.) Sollte es Sie schlimmer
erwischt haben und Ihr Leiden von Fieber und Krämpfen begleitet
wird, werden Sie wahrscheinlich eine Virusinfektion haben. Sie
sollten dann auf jeden Fall den Hotelarzt aufsuchen, der Ihnen
entsprechende Medikamente verordnet. Zwei bis drei Tage Diät dazu,
sehr viel Flüssigkeit trinken, schon ist alles wieder in Ordnung.
Danach können Sie wieder die Köstlichkeiten der türkischen Küche
geniessen.
Einkaufen: Ein wahres Paradies für
"Schnäppchen". Ob Textilien, Leder, Gold, Teppiche oder Gewürze,
jeder kann nach Herzenslust und seinen finanziellen Möglichkeiten
entsprechend "fündig" werden. Allerdings nicht bei den Stopps der
Agenturen anlässlich der Ausflüge. Handeln Sie was das Zeug hält!
Hier ist der Orient. Die meisten Händler haben im Preis den
"Abschlag für Handeln" bereits eingerechnet. Bei Textilien und
Ledersachen sind immer zwischen 10 und 20% drin. Lassen Sie sich auf
keinen Fall von einem "Schlepper" auf der Strasse ansprechen, der
"zufällig" einen guten Freund mit einem Teppich- oder Goldgeschäft
hat. Wenn Sie in den Geschäften einkaufen, wo Sie von Ihrer Agentur
oder Ihrem Reiseleiter hingebracht werden, dann sollten Sie sich
schon genau mit den Preisen für Teppiche, Gold und Leder auskennen.
Ich kenne keinen, der hier mal ein "Schnäppchen" gemacht hat!
Ausflüge ja, aber "Butter- und Kaffeefahrten", nein danke! Tipp:
Passen Sie bei allen Ausflügen besonders auf, die entweder kostenlos
oder sehr günstig angeboten werden! Wer kann schon etwas
verschenken? Am Ende zahlen Sie drauf. Auch bei Gold können Sie
handeln. Goldgeschäfte, die den Juweliersvereinigungen angehören
sind seriös und bedienen Sie korrekt. Reiner Goldschmuck ist hier
ca. 50% günstiger als in Europa. Das liegt an den niedrigen Löhnen
der Goldschmiede. Auch bei Gold können Sie mit etwas Geschick und
Handeln Geld sparen. Auch wenn der Verkäufer sagt, es sei kein
Nachlass möglich. Das gibt es nicht. Verschenken Sie nichts! (siehe
auch Hinweise unter: Handeln) Gold ist wegen der hohen Inflation
auch eine "Zweitwährung", allerdings nur als Schmuck aus Gold von 24
Karat (99.9% reines Gold). Er sieht immer etwas rötlich aus. Gold
unterliegt nicht der MwSt. Lassen Sie sich nicht erzählen, dass
gerade dieser Goldschmuck teurer sein soll, weil er handgearbeitet
ist. Das sind alles nur Tricks der Verkäufer. Goldschmuck mit
Diamanten sollten Sie direkt beim Goldhändler prüfen. Verlangen Sie
immer ein Zertifikat mit genauen Angaben. Sollten Sie in einem der
exclusiven Geschäfte oder Ketten wie z.B. Levis oder Quicksilver,
Vakko oder Beymen einkaufen, dann kann schon mal die Frage nach
einem Nachlass verneint werden. Hier ist es unüblich zu handeln. Man
kauft, oder man lässt es. Die Verkaufspreise von original Levis oder
Quiksilver liegen weit unter den europäischen Preisen. Hier lohnt
sich das Einkaufen.
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